Offenes Ohr,
heller Verstand,
dickes Fell?

Scharfes Auge,
ruhige Hand,
grosses Herz?

Kluger Kopf,
flinke Finger,
soziale Ader?

Zeig Deine Stärken!

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Azubis für die Praxis gesucht!

Du stehst vor deinem Schulabschluss und interessierst dich für eine Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten (MFA)? Dann bist du hier richtig! Auf dieser Website erhältst du alle wichtigen Infos zur Ausbildung, dem Berufsbild, deinen beruflichen Perspektiven und deiner Bewerbung.

Schau dich doch einfach mal um!

Der Beruf MFA

MFA-Auszubildende Alina berichtet über ihre Erfahrungen aus dem Beruf. Sie erzählt dir, welche persönlichen Stärken du als MFA einbringen kannst und was du in der Ausbildung alles lernst. Schau’s dir an!

Der Beruf

Menschen, Medizin und Management

Lies mehr u. a. zu Tätigkeiten und Aufgabenbereichen, den wichtigsten Voraussetzungen sowie beruflichen Perspektiven.

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Die Ausbildung

Deine Ausbildung – so läuft sie ab

Die wichtigsten Infos zum Ablauf deiner Ausbildung, den Zielen, Arbeitszeiten und zur Vergütung findest du hier.

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Deine Bewerbung

Richtig bewerben – so geht’s

Mach’ dich schlau, welche Praxis für dich die richtige ist und was du bei deiner Bewerbung beachten solltest.

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Häufige Fragen kurz beantwortet

Für die Berufe des dualen Ausbildungssystems ist gesetzlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Du könntest diesen Beruf auch ohne einen Schulabschluss erlernen. Hast du einen Schulabschluss, vielleicht sogar einen guten Haupt- oder Realschulabschluss oder etwa Abitur kann dir deine schulische Vorbildung sicherlich bei dem Erlernen des Berufs helfen.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ist nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bundeseinheitlich geregelt. Sie erfolgt im dualen System, d. h. im Betrieb und in der Berufsschule. In der Regel hat die bzw. der Auszubildende zwischen zehn und 13 Wochenstunden Berufsschulunterricht. Dieser verteilt sich in Niedersachsen auf ein bis zwei Berufsschultage – je nachdem, in welchem Ausbildungsjahr du dich befindest.

Der MFA-Gehaltstarifvertrag empfiehlt als Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr 880 Euro, im zweiten 935 Euro und im dritten 995 Euro. Der Tarifvertrag ist eine Orientierung – letztlich hängt die Höhe deiner Ausbildungsvergütung auch davon ab, was du und dein Ausbildungsbetrieb individuell vereinbaren. Es gibt jedoch eine Mindestvergütung, die bei der Empfehlung des Tarifvertrags minus 20 Prozent liegt.

Wenn du ein kluger Kopf bist, eine ruhige Hand hast und eine soziale Ader, wenn du gerne ein offenes Ohr hast, flinke Finger und manchmal auch ein dickes Fell, dann bist du in diesem Beruf genau richtig! Ein guter Schulabschluss ist von Vorteil, aber die wichtigste Voraussetzung ist deine hohe Motivation!

Du musst nicht perfekt Deutsch sprechen, um eine Ausbildung zum/zur MFA zu beginnen. Allerdings können Sprachbarrieren die Patientenversorgung erschweren. In der Arbeit mit Patientinnen und Patienten wird meistens Deutsch als „Behandlungssprache“ vorausgesetzt. Beherrschst du die deutsche Sprache nicht ausreichend, kann dies zu Fehlern führen, etwa wenn du geschilderte Symptome bewertest oder einschätzt, ob ein medizinischer Notfall vorliegt.

Zudem erfordern die Zwischen- und die Abschlussprüfung ein fortgeschrittenes Sprachverständnis. Denn hier zeigst du in einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil, dass du das in der Ausbildung Erlernte anwenden kannst. Dazu ist es wichtig, dass du die gestellten Aufgaben ganz genau verstehst. Falls du dich noch nicht so sicher fühlst mit der deutschen Sprache, ist die gute Nachricht: Deutsch kannst du lernen und es gibt viele Möglichkeiten, wie du deine Sprachkenntnisse verbessern kannst!

Sprachkenntnisse einschätzen:
Finde heraus, wie gut deine Sprachkenntnisse sind, zum Beispiel mit einem kostenlosen Sprach-Einstufungstest. Das Goethe Institut oder das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMBF) bieten dir kostenlose Sprachtests an. Auch bei der Volkshochschule (VHS) in deiner Region findest du vielfältige Angebote.

Sprach- und Integrationskurs finden:
Bei der Bundesagentur für Arbeit oder deiner Volkshochschule (VHS) vor Ort findest du unterschiedliche Sprach-Kurse, mit deren Hilfe du Deutsch lernen oder deine Sprachkenntnisse verbessern kannst. Kontaktiere doch einfach deine Agentur für Arbeit vor Ort für weitere Informationen. Auch beim Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (bamf) findest du Angebote, die dich unterstützen, deine Deutschkenntnisse zu verbessern. Wenn du Sprachkurse in deiner Nähe suchst oder auch Förderbedarf in anderen Bereichen hast, bieten dir die Ausbildungsbegleitenden Hilfen, kurz abH, kostenlose Unterstützung. Es gibt verschiedene Anbieter für solche abH. Informationen dazu findest du etwa bei der Deutschen Angestellten-Akademie GmbH (DAA) und der Bundesagentur für Arbeit.

Ob eine abH für dich infrage kommt und wie du diese beantragst, klärst du am besten direkt mit der Berufsberatung in deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter. Lies im Artikel der Bundesagentur für Arbeit wie die Auszubildende Chris, ausbildungsbegleitende Hilfen für sich nutzen konnte.

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du für die Zeit deiner Ausbildung auch finanzielle Unterstützung beantragen, in Form einer Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Mehr dazu findest du hier. Wenn du konkrete Fragen zur MFA-Ausbildung in deiner Region hast, sprich auch gerne mit einer/m Ausbildungsberater/in der ÄKN.

Ein gut formuliertes, fehlerfreies Anschreiben, ein vollständiger tabellarischer Lebenslauf, ein aktuelles Portraitbild sowie mindestens die letzten beiden Schulzeugnisse und ggf. Praktikumsbescheinigungen bzw. -beurteilungen. Weitere Tipps findest du hier.